Vorwort SG Report vom 13.10.2017

Sehr wohl mit Schirm – aber ohne Melone

…und der Charme folgte wohl erst später
Unterwegs auf Betzdorfs Straßen: Das Bild zeigt mich an dem Tag, wo unserer „Ersten" der Sprung in die Rheinlandliga gelungen war, was damals die höchste Amateurklasse im Verband darstellte. Nach dem entscheidenden Spiel ging es in einem Umzug vom Bühl runter in die Stadt. Sicherlich kann sich der eine oder andere noch gut daran erinnern.

SG 06 Betzdorf Aufstieg Rheinlandliga

 

Wohl an die sieben Jahre alt mag ich damals gewesen sein – eigentlich eine halbe Ewigkeit her – und doch nur an der Zeit bemessen. Auch heute noch, mit 54 Jahren, ist eines geblieben, genauso wie zum Zeitpunkt der Aufnahme: Nämlich das Gefühl, dass die SG 06 „mein" Verein ist.

Im Verlaufe der Jahre aber gab es auch Zeiten, wo nicht nur Jubel über Erfolge angesagt war, sondern eher die Traurigkeit über verlorene Spiele, Krisen im Verein oder sogar sportlicher Abstieg. Zusammen erlebt man eben Höhen und Tiefen – und im Grunde gilt die Liebe zum Verein auf Lebenszeit! Es ist halt „mein" Verein.

So ist es bis heute geblieben, auch wenn ich durch einen Ortswechsel bedingt nun über 500 km entfernt von der SG 06 wohne; dennoch bleibt sie eine Herzenssache, die SG 06! Und da ist es schon wieder, das Gefühl. Und Gefühle kennen nun mal keine Entfernung!

Die Verbundenheit zur SG 06 macht mich aber keineswegs blind für Dinge im Verein, die ich für kritikbedürftig halte, diese werden dann auch ausgesprochen. Zugleich gibt es aber auch den Respekt gegenüber den Verantwortlichen im Verein, die ja auch dafür sorgen, dass viele Kinder und Jugendliche bei der SG weiterhin eine sportliche Heimat finden. Mehr noch, sie finden Freunde, notwendige Anerkennung und auch Ansprechpartner, welche sie ein Stück weit fit machen fürs Leben da draußen! Ich denke da auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um den Verein, ohne deren Engagement es die SG 06 so nicht geben würde.

Wir feiern dieses Jahr 111 Jahre SG 06 Betzdorf, ein Jubiläum, das mich auch ein wenig „stolz" macht – nämlich insofern, als dass es der SG gelungen ist, trotz des gesellschaftlichen Wandels und vieler Umbrüche im Kern „jung" geblieben zu sein: Ein weiteres Wesensmerkmal, das ich als besonders wichtig erachte, ist das Glück, dass der „Bühl" ein Ort der Begegnung untereinander – und damit Heimat für viele engagierte Menschen geblieben ist. Für Jung und Alt, für Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, mit ihren Lebensgeschichten und nicht zuletzt auch unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Das macht unsere SG 06 doch auch aus, eine Gemeinschaft, die von Vielfalt lebt – die von Vielfalt profitiert! Der gegenseitige Respekt ist und bleibt die Konstante, unsere gemeinsame Richtschnur.

Auch das fällt nicht vom Himmel, sondern bedarf der Pflege, bedarf des Engagements vieler. Ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnt, sich dafür im Verein einzubringen, jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten. Die SG verstehe ich als Gemeinschaftswerk, dem Zusammenhalt dienend in unserer Stadt – und darüber hinaus. Darum haben wir auch die Aktion „Helfende Hände" ins Leben gerufen, eine Initiative, wo jede und jeder eingeladen ist, die SG 06 nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu unterstützen. Dazu muss man kein Vereinsmeier werden und es ist auch keine Verpflichtung auf Lebenszeit. Es ist jedoch eine Chance, die SG 06 mit zu gestalten und da wo es notwendig erscheint, auch zu verändern.

Wie ich anfangs bereits erwähnt habe, ist meine Verbundenheit zur SG 06 getragen von einem Gefühl der Herzenssache – und davon wünsche ich uns allen in Zukunft wieder mehr – sei es als treuer Fan, sei es in einer Funktion für die SG. Dazu möchte ich euch herzlich einladen: Es lohnt sich – für unsere SG 06, für uns alle!

Ich wünsche uns allen einen schönen Aufenthalt auf dem Bühl, unserer Mannschaft viel Erfolg und das notwendige Glück, was bekanntlich auch dazu gehört.

Und nicht vergessen: Die 3. Halbzeit nach dem Spiel gibt es im Clubhaus bei der Pressekonferenz!

Es grüßt,
Andreas Bodora

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SG 06 Mitfahrzentrale

So mancher Fan würde gerne auch an den Auswärtsspielen teilnehmen - hat aber keine Möglichkeit zu den Stadien zu kommen. Andere wiederum würden sich freuen, wenn sie schon auf der Fahrt zum Spiel einen Begleiter hätte, mit dem man sich schon mal „warm für die anstehende Partie machen kann". Diesen Fans kann jetzt geholfen werden.

Wir bieten eine Mitfahrzentrale an, bei der sich Fahrer und interessierte Mitfahrer vor den Spielen melden können. Über die Zentrale werden die Kontakte vermittelt. Die nötigen Daten werden nach Ablauf der Fristen gelöscht.

Wer Interesse hat (Fahrer oder Mitfahrer) meldet sich bitte spätestens drei Tage vor den Spiel bei Hartmut Fischer (02741 - 97 26 51 oder hartmut.fischer@sg06-betzdorf.de). Sollten sich Fahrgemein- schaften bilden lassen, geben wir den Partnern zwei Tage vor dem Spiel Bescheid, damit man sich absprechen kann. Ergibt sich keine Möglichkeit, gibt es auch keine Nachricht.

Sprecherkabine ist der SG wieder grün!

Beim jüngsten Heimspiel hat mancher Fan ein wenig erstaunt über den Platz gesehen und festgestellt: Da hat sich doch was verändert. Richtig: Unsere in die Jahre gekommene Sprecherkabine hatte zwar inzwischen wieder Stimme bekommen (dank unserer Stadionsprecher Dustin und Naser), konnte aber ein "Facelifting" vertragen. Und das hatten Spieler unserer „Dritten" übernommen.

SG 06 Betzdorf

„Pünktlich wie die Maurer" rückte das Team der "Dritten" mit ihrem Kapitän Severin Denter an. Die Namen der anderen "Anstreicher" liefern wir noch nach. Sofort ging es ans Werk - und zwar nicht "dünn drüber": Die Profis reinigten erst mal das Häuschen (dass so etwas leider schon lange Zeit nicht mehr erlebt hatte) und klebten die Flächen sauber ab. Dann wurde grundiert und schließlich das SG-Grün aufgetragen.

Da die Grundierung noch an einigen Stellen trocknen musste, werden die Jungs nochmal anrücken und die Arbeit vollenden. Aber schon jetzt sieht die Kabine richtig toll aus.

SG 06 Betzdorf

Ein weiterer Spieler der Dritten sorgte an anderer Stelle für Durchblick. Die Ersatzspieler- und Trainerkabine am Stadionrand wurde einer Grundreinigung unterzogen, was beim Trainer der "Ersten", Marco Weller zu der erstaunten Feststellung führte: "Wie, keine Spinnen mehr hier?".

Kapitän und Trainer der "Dritten" verriet auch schon das nächste Projekt seines Anstreicher-Teams. Irgendwann in naher Zukunft soll dann auch das Kassenhäuschen in den SG-Farben erstrahlen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Dritten für ihren ehrenamtlichen Einsatz und hoffen, dass dies auch Ansporn für andere wird, für den Verein aktiv zu werden.

 

Vorwort SG Report vom 23.09.2017

Das muss doch nicht sein

Hartmut Fischer Es macht (nicht nur) Spaß, sich für einen Verein als ehrenamtliche Kraft einzusetzen. Aber wenn man dann den einen oder anderen Kommentar im Stadion hört, kann einem schon die Lust vergehen. Kritik ist berechtigt und wie in ganz Deutschland darf die auch jeder bei der SG 06 äußern. Aber der Ton macht die Musik. Und so, wie sich manche äußern, dürfen sie es nur am Spielfeldrand - denn auf dem Platz zeigte ihnen der Schiri schnell die rote Karte.

Wir, die wir Zeit opfern und manche von uns auch (teilweise sehr viel) Geld investieren, um den regionalen Fußball am Leben zu erhalten, wissen natürlich, dass es einiges gibt, was man besser machen kann. Deshalb treffen wir uns auch regelmäßig und überlegen, wo wir ansetzen können, um Probleme zu lösen und auch Fehler, die wir gemacht haben, auszubügeln.

Insofern ist die geübte Kritik berechtigt und trifft auch bei uns auf ein offenes Ohr. Aber mal ehrlich: Wie würdest Du dich fühlen, wenn Du Dir für den Verein den Allerwertesten aufreißt und dafür teilweise in unflätigster und beleidigender Art und Weise angegriffen wirst? Glücklicherweise verraucht die dann in unseren Aktiven aufkeimende Wut schnell genug - sonst würden sie den Kram hinschmeißen.

Ich will hier nicht alle über einen Kamm scheren, die meisten von Euch sind ja in Ordnung und erkennen wohl auch, dass wir uns anstrengen, möglichst viel richtig zu machen. Aber ich habe auch schon andere im Stadion getroffen ...

Die Organisation der SG 06 wird überwiegend von ehrenamtlichen Kräften geleitet. Da gibt es immer wieder Fragen von Euch, deren Antworten Euch - verständlicherweise - nicht immer zufrieden stellen. Aber wir stehen bei den Antworten immer vor zwei Problemen:

Zum Einen können wir die Realitäten nicht ändern. Viele Wünsche bleiben unerfüllt, weil es aus den verschiedensten Gründen - meist finanziellen - einfach nicht machbar ist. Aber dafür haben die allermeisten von Euch ja Verständnis.

Das zweite Problem ist weitaus schwieriger. In vielen Angelegenheiten können wir gar nicht so entscheiden, wie wir gerne möchten, weil auch andere hier ein entscheidendes Wort mitreden. Die SG-Verantwortlichen sitzen dabei allzu oft so ziemlich zwischen allen Stühlen, die man sich vorstellen kann. Da es dabei meist auch um sehr viel Geld geht, kann schon ein falsches Wort in der Öffentlichkeit den Verein ruinieren. Darum wollen wir nicht schweigen - wir müssen es. Das heißt nicht, dass wir unseren treuen Anhängern misstrauen. In diesen Vorgängen hat sich schon so mancher durch Äußerungen selbst geschadet - deshalb müssen wir das Vereinsleben auch schützen, und können nicht alle über alle Facetten des Vereinstuns informieren.

In diesem Sinne freue ich mich auf faire Spiele mit Euch - auf und neben dem Platz.

Euer Hardy

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Vorwort SG Report vom 09.09.2017

Die „gute Seele" der Ersten Mannschaft

Okay - zum Fußball gehören die Mannschaften und ihre Trainer. Doch mindestens genauso wichtig sind die Betreuer, die sich um all‘ die vielen Aufgaben kümmern, die „drumherum" zu erledigen sind. So ist Christian Puligheddu eine der „Guten Seelen" unserer Ersten Mannschaft. Er kümmert sich um alles, damit sich Mannschaft und Trainer voll auf das Spiel und das Training konzentrieren können.

Ob es nun um die Trikots der Spieler geht, die Organisation hinter den Kulissen, Meldungen über die Spiele zu verschicken sind, die ärztliche Versorgung der Spieler sicherzustellen ist - die Liste der Aufgaben, die er für „seine Erste" erledigt, ist lang. Doch wer den immer gut gelaunten Christian dabei beobachtet, merkt, mit welcher Begeisterung er bei der Sache ist.

Kein Wunder: Von Bambinizeiten an gehört er zu den „Aktiven" in der SG 06. Bevor er zum Betreuer der „Ersten" wurde fungierte er als Trainer der B-Jugend, die seinerzeit in der Rheinlandliga spielte.

Auf seiner Wunschliste für den Verein und die Erste Mannschaft steht der Klassenerhalt ganz oben. Den hier eingeschlagenen Weg, die Mannschaft über die eigene Jugend aufzubauen hält er persönlich für „den einzigen richtigen Weg".

Dabei schaut er mit einiger Wehmut zurück auf die Geschichte des Vereins, die er selbst auch mitgeprägt hat.

Daraus ergibt sich sein zweiter „Herzenswunsch" wenn es um den Betzdorfer Fußball geht. „Wir müssen wieder zur alten Stärke zurückfinden. Früher waren wir die Talentschmiede Nummer Eins in der Region. Wir müssen wieder dahin kommen, dass die Talente bei uns ausgebildet werden wollen - und dann auch dem Verein treu bleiben."

Die Motivation der Jugend liegt Christian sehr am Herzen. So ist es für ihn selbstverständlich, dass er - wenn es ihm die Zeit erlaubt - auch die Spiele der Jugendmannschaften verfolgt und gerne auch mit fachmännischem Rat zur Seite steht.

Über seine vielfältigen Aufgaben sagt er, dass sie ihm viel Freude macht. „Man ist mit der Mannschaft freundschaftlich verbunden und auch mit dem Trainergespann kommt man prima zurecht. Während der Spiele ist man hautnah dabei und erlebt hier ein kameradschaftliches Miteinander - man ist einfach mittendrin und nicht nur dabei." schmunzelt der immer gut gelaunte gute Geist der Ersten.

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Vorwort SG Report vom 26.08.2017

Einer von uns: Der „Spürhund"

Detlef Weber ist unser „Spürhund". Er ist immer auf der Suche nach neuen Talenten für unsere Mannschaften. Dabei schnüffelt er in fremden Stadien und hat ein echt gutes Näschen, wenn es um neue Talente geht. Genau der richtige Mann also, den die SG als sportlichen Leiter braucht. Wir haben uns mit Detlef über seine Aufgabe unterhalten.

SG-Report: Hallo Detlef, Du hast die Funktion des neuen sportlichen Leiters ja erst im April diesen Jahres übernommen. Worin siehst Du Deine Hauptaufgabe?
Detlef: Eigentlich sind es mehrere Aufgaben. Da ist zunächst die Suche nach neuen Kräften, die unsere Mannschaften verstärken und stabilisieren. Daraus ergibt sich, dass man immer im Kontakt mit den Mann-schaften ist, damit man weiß, was geschehen muss, um die Gesamtsituation weiter zu verbessern.

SG-Report: Sicher gar nicht so einfach, die richtigen Leute zu finden.
Detlef (lacht): Ja, man muss schon ein bisschen Fußballverrückt sein, wenn man das gut machen will. Ich kann ja nicht nur unsere Spiele besuchen. Ich schaue mir auch viele Partien anderer Mannschaften an, um dort neues Potenzial für die SG zu finden. Wenn man dann den richtigen Spieler entdeckt hat, muss man ihn auch für die SG gewinnen. Dann sind da noch die Vertragsverhandlungen zu führen und was noch alles so da hinten dranhängt.

SG-Report: Wie hoch ist Dein Budget hierfür?
Detlef: Das wird von Fall zu Fall im Vorstand entschieden. Dass unsere Finanzdecke dünn ist, weiß ja jeder. Eine Ablöse von 222 Millionen ist bei uns nicht drin.

SG-Report: Viel Arbeit für einen „Einzelkämpfer".
Detlef: Als „Einzelkämpfer" hast Du keine Chance. Ich bin Teamplayer – in engem Kontakt mit unseren Trainern, die mir wichtige Tipps geben und auf Spieler aufmerksam machen, die für uns interessant sind. Durch unseren neuen Co-Trainer der „Ersten" Mounir Saida haben sich beispielsweise interessante Kontakte ins Siegerland ergeben. Aber auch die anderen Trainer helfen mir, die richtigen Leute zu finden. Wir sin da ein Team.

SG-Report: Nun läuft ja die neue Saison, da wird es doch für Dich etwas ruhiger.
Detlef: Ganz und gar nicht. Man ist immer auf der Suche und will das Optimale herausholen. So arbeite ich jetzt daran, noch Kräfte zu gewinnen, die nach der Winterpause dazu stoßen sollen.

SG-Report: Wo siehst Du Deine Ziele für die Zukunft?
Detlef: Das was ich hier mache, ist eine langfristige Aufgabe. Ganz sicher werden wir uns bemühen, den Kader weiter aus den eigenen Reihe zu verstärken. Unser A-Jugendtrainer bildet zum Beispiel ganz tolle Spieler aus. Die haben es einfach verdient, in der „Ersten" zu spielen. Wichtig ist aber für die Zukunft auch, Kontinuität in die Mannschaft zu bringen. Wir müssen eine gesunde Basis aufbauen, die immer wieder ergänzt und deren Leistungspotenzial immer mehr gesteigert wird.

SG-Report: Was wünschst Du Dir für die Zukunft?
Detlef: Dass wir uns wieder einen Namen als erfolgreicher Fußballverein mit einer tollen Kinder- und Jugendarbeit machen und in den verschiedenen Ligen solide, gute Ergebnisse erzielen. Da wir in Zukunft auch verstärkt auf unsere eigenen Kräfte zurückgreifen wollen, hoffe ich dann auch, dass die Besucherzahlen auf dem Bühl wieder steigen werden.

SG-Report: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei Deiner für den Verein so wichtigen Arbeit.

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Vorwort SG Report vom 12.08.2017

Heute möchte ich mich mal ganz bewusst an Dich wenden.

An Dich, als Freund und Fan der SG 06. Du gehörst zu denen, die sich schon öfter bei mir beklagen, dass unser Vereinsleben einiges zu wünschen übrig lässt. Gerade, weil sich da auch nach meiner Meinung etwas tun sollte, wende ich mich heute mal direkt an Dich - denn gemeinsam können wir was für unseren Verein tun. Ich bin ja schon dabei - aber wo bist Du eigentlich?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich kann und will Dir keine Vorwürfe machen - aber vielleicht muss man manchmal einfach nur auf die eine oder andere Sache hingewiesen werden. Und darauf hinweisen, was Du tun kannst, um unseren Verein lebendiger zu gestalten.
Da ist zum Beispiel unser Donnerstagstreff im Clubheim. Hier freuen wir uns ab 19:30 Uhr über jeden Besucher. Und hier findest Du auch die richtigen Ansprechpartner, wenn es darum geht, etwas im Verein zu bewegen. Wir haben für alles, was unserem Verein hilft, ein offenes Ohr. Komm doch mal vorbei - seit dem 10. August freuen wir uns jeden auf alle Fans und Freunde der SG - ganz besonders auf Dich.
Es ist noch gar nicht so lange her, als wir zum 111jährigen ein Konzert in der Stadthalle organisierten, das von den Besuchern durch die Bank weg hochgelobt wurde. Die @coustics sorgten für Stimmung und Spaß. Nur Dich habe ich vermisst. Und das, obwohl der Verein Dir sogar eine Freikarte spendierte. Schade. Aber da musst Du schon verstehen, wenn wir uns dreimal überlegen, solche Veranstaltungen, die eine Menge Arbeit machen, zu wiederholen. Und auch wenn wir ja die Kosten für Deine Eintrittskarte gespart haben, kostet sowas auch mehr als nur ein paar Euro.

Bei uns ist Fußball noch echt und richtig live und unsere Jungs geben alles. Da wäre es doch mal eine Idee, auch Freunde einzuladen und einen zünftigen Fußballnachmittag zu verleben. Für das „Nachglühen" steht Dir dann auch unser gemütliches Clubheim zur Verfügung.
Außerdem machen wir für Dich das Osterstadionfest, das Pfingstturnier und das Oktoberfest. Hinzu kommt nun auch noch ein Kindergartenturnier, das bei seiner Premiere eine Menge Freude brachte und auf das sich nun nicht nur die Kids sehr freuen.
Sicher kennst Du auch den berühmten Satz von John F. Kennedy „Frage nicht was Dein Land für dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst!" Nun sind wir nich Amerika - aber der Satz gilt auch ein bis zwei Nummern kleiner auch für die SG 06. Es wäre also toll, wenn Du Dich selbst aktiv engagieren würdest. Auch in diesem SG-Report findest Du Hinweise, wie Du Dich selbst einbringen kannst und damit hilfst, den Verein lebendiger zu gestalten.

So, das wollte ich mal loswerden. Und wenn Du am nächsten Donnerstag mit diesen SG-Report ins Clubheim kommst, lade ich Dich auf ein Bier ein - versprochen.

Also bis Donnerstag

Dein
Hardy

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SG-Report vom 29.07.2017

Erster SG-Report der Saison 2017/18

Auch zur neuen Saison gibt es wieder einen SG-Report. Dieser kann unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden.

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Die Zeit der Stille ist vorbei

SG 06 hat Stadionsprecher gefunden

In rund einem Monat startet die neue Saison der Rheinlandliga. Die SG 06 steckt noch mitten in den Vorbereitungen, doch eins ist jetzt schon klar: Die „Zeit der Stille" ist im Stadion auf dem Bühl vorbei. Nachdem die Technik in der Sprecherkabine überholt wurde, fanden sich jetzt auch gleich zwei Stadionsprecher, die abwechselnd die Spiele kommentieren werden.

 

Stadionsprecher SG 06 Betzdorf: Dustin Haubrich und Naser Berisha
Dustin Haubrich (links) und Naser Berisha freuen sich schon darauf, die Rheinlandligaspiele der SG 06 als Stadionsprecher zu begleiten.

 

Aufgrund eines emotionalen Aufrufs auf der Facebookseite des Vereins meldeten sich Dustin Haubrich und Naser Berisha, um in Zukunft mit zur Stimmung im Stadion beizutragen. „Wir sind froh, gleich zwei Sprecher gefunden zu haben. Die Durchsagen der beiden werden ganz sicher dazu beitragen, die Spiele auf dem Bühl noch attraktiver und jetzt nicht nur sehens- sondern auch hörenswert zu machen" freut sich der Pressesprecher des Vereins.

Dustin Haubrich hat schon einschlägige Erfahrungen. Er war bereits als Hallensprecher beim SSV Daadetal. Als Freund von SG-Torwart Niklas Platte zögerte er nicht lange und meldete sich nach dem Facebook-Aufruf bei Jugendtrainer Daniel Becker. Naser Berisha gehört schon lange zum Team der „Aktiven" innerhalb der SG. Er fungiert als Betreuer der E- und F-Jugend sowie der 3. Mannschaft. Auch er erklärte sich spontan bereit, die SG 06 auch in der Funktion des Stadionsprechers zu unterstützen.

„Die beiden schließen eine wichtige Lücke im Stadion. Gerade die Stadionsprecher sorgen mit für den einzigartigen Live-Charakter, der den Spielen auf dem Bühl eine Atmosphäre gibt, wie es kein Fernsehspektakel bieten kann." Stellt der SG-Pressesprecher fest „und wir sind sicher, dass die Beiden ihre Sache sehr gut machen werden."

Pfingstturnier brachte 2.000 Euro für Kinderhospiz

Ein buntes Treiben mit hunderten von Kindern und Jugendlichen war das traditionelle Pfingstjugendturnier der SG 06 Betzdorf. Dass man aber auch die andere Seite des Lebens nicht vergisst, machten die Initiatoren mit einem Benefizspiel deutlich. Die Einnahmen des Spiels, dass die Trainer und Betreuer der SG 06 gegen eine Mannschaft des Rathaus Betzdorf durchführten gingen an das Kinderhospiz in Olpe. Dank der Zuschauerspenden und der großzügigen Unterstützung Betzdorfer Geschäftsleute konnten jetzt 2.000 Euro übergeben werden.

 


Eine Spende von 2.000 Euro konnten die Vorstandsmitglieder der SG 06 Betzdorf Udo Althoff und Daniel Becker für das Kinderhospiz Balthasar an Frau Lisa Marie Vetter übergeben. Der Besuch beeindruckte die SG-Vertreter so sehr, dass man spontan beschloss, auch in Zukunft ein Benefizspiel in das Programm des Pfingstturniers zu integrieren.

 

Die Initiatoren des Pfingstturniers, Udo Althoff und Daniel Becker, übergaben den Scheck an Lisa Marie Vetter vom Kinderhospiz, die die SG-Botschafter durch das Hospiz führte. Man merkte den Besuchern die Betroffenheit an, als sie das Haus besichtigten. Fällt uns der Abschied von einem geliebten Menschen schon schwer, so ist der seelische Druck, den die Angehörigen aushalten müssen, wenn sie Kinder auf ihrem letzten Weg begleiten müssen, um ein vielfaches stärker. Im Hospiz opfern auch viele ehrenamtliche Helfer ihre Freizeit, um Kindern und Angehörigen in dieser Zeit das Leben zu erleichtern. Wie bewegend diese Hilfe empfunden wird, erleben die Mitarbeiter des Hospizes immer wieder, wenn Angehörige verstorbener Kinder noch Jahre später das Haus besuchen. Doch auch solche Einrichtungen brauchen finanzielle Hilfe. So konnten die SG-Vertreter nach dem Treffen mit Frau Vetter feststellen, dass das Geld hier an die richtige Stelle kam.

Die Besucher des Pfingstturniers hatten die Spendenbox fleißig gefüllt. Betzdorfer Geschäftsleute (Pizzeria Royal, Dönerstübchen, Kapadokya Döner, Pizzeria Anadolu, City Reisebüro Betzdorf) zeigten sich ebenfalls großzügig und zu guter Letzt rundete die Firma Althoff die Summe nach oben ab, so dass 2.000 Euro zusammen kamen.

Udo Althoff und Daniel Becker waren sich nach dem Besuch im Olper Kinderhospiz einig, dass man das Benefizspiel zukünftig fest in die Planungen zum Pfingstturnier einbauen wird.

Pfingstturnier 2017

Über 40 Mannschaften beim Pfingstturnier

Seinem Motto „Sport, Spiel, Spannung" bleibt die SG 06 Betzdorf auch beim diesjährigen Pfingstturnier im Stadion auf dem Bühl treu. Vom 2. bis 5. Juni treten über 40 Jugend- und Hobbymannschaften an, um für ein ebenso unterhaltsames wie spannendes Programm zu sorgen.

Das Betzdorfer Pfingstturnier hat schon Tradition. Jahr für Jahr finden immer mehr Besucher den Weg auf den Bühl um den Jugendlichen beim Wettkampf um den Ball zuzuschauen und sie anzufeuern. Auch in diesem Jahr beginnt das Turnier bereits am Freitag, den 02. Juni um 16:00 Uhr mit den Spielen der E-Jugend (bis 10 Jahre). Die Sieger werden dann gegen 20:00 Uhr am Abend ermittelt.

Am Samstag treten die Mannschaften der D-Jugend (bis 12 Jahre) bereits ab 10:00 Uhr gegeneinander an. Gegen 16:00 Uhr dürften die Spiel abgeschlossen sein. Als besonderes Highlight des diesjährigen Turniers findet dann um 20:00 Uhr eine Benefizspiel statt. Eine Auswahl der SG 06-Jugend spielt hier gegen die Elf vom Rathaus Betzdorf.

Während an den ersten beiden Tagen Sport und Spannung im Vordergrund stehen, wird der Spaßfaktor am Sonntag besonders hoch sein. Hobbymannschaften mit so klangvollen Namen wie „Powerpuff Girls", „Betztanbul" oder „Promille Jäger" treten ab 11:00 Uhr gegeneinander an. Hier darf man sich auch auf so manchen lustigen Ballkontakt freuen. Am Pfingstmontag treten ab 10:00 Uhr die C-Jugend-Mannschaften (bis 14 Jahre) gegeneinander an und beenden das Turnier.

Fester Bestandteil des Rahmenprogramm ist eine Riesentombola, die von Udo Althoff und Markus Stephan organisiert wird. Auch in diesem Jahr haben sie weit über 1.000 Preise gesammelt. Die Palette der Preise reicht von Taschenlampen und Regenschirmen über Trikots verschiedener Bundesligamannschaften bis hin zu so tollen Gewinnen, wie eine Drohne mit Kamera, die brandneue Nintendo Switch, einem elektronischen Schlagzeug und einem Hoverboard. Da der Sport nicht nur bei den aktiven für Hunger und Durst sorgt, sind die Organisatoren auch hier bestens vorbereitet. Der Reinerlös aus Tombola und dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt der Kinder- und Jugendarbeit der SG 06 Betzdorf zugute.

Vorwort SG Report vom 20.05.2017

Klassenerhalt geschafft - und einiges mehr

Die Saison geht zu Ende und erleichtert atmen unsere Fans auf: Der Klassenerhalt ist geschafft. Nach einem furiosen Start, einer ziemlich langen Talfahrt und einer nervenaufreibenden Aufholjagd kann unsere Mannschaft können wir die Tabelle mit 43 Punkten abschließen und beruhigt festhalten: Auch im 111. Jahr haben wir unseren Platz in der Rheinlandliga erfolgreich verteidigt. In diesem SG-Report lassen wir die Saison noch einmal Revue passieren.

Auch unsere A-Jugend hat für eine tolle Saison gesorgt. Sie spielten sich im Rheinlandpokal bis ins Halbfinale und schieden mit einer tollen sportlichen Leistung aus dem Wettbewerb aus (Bericht hierzu ab Seite 11).

Insgesamt können wir mit dem Erfolg unserer Mannschaften zufrieden sein: Die „Erste" hat ihr Ziel erreicht und im Kinder- und Jugendbereich wächst so manches Talent heran, das auch in der Zukunft unserer SG alle Ehre machen wird.

Aber auch neben dem Spielfeld haben wir uns der Bevölkerung unserer Verbandsgemeinde und darüber hinaus in vielfältiger Form präsentiert. Da tauchten unsere Jüngsten beim Karnevalsumzug des Karnevalvereins Scheuerfeld auf und während des Stadionfestes hoppelte der Osterhase persönlich über das Stadiongelände. Ein Highlight war sicher das Jubiläumskonzert mit den @coustics in der Stadthalle und in diesem SG-Report berichten wir auch über den gelungenen Start des ersten Kindergartenturniers unseres Vereins. Noch vor uns liegen das Jugendpfingstturnier und unser schon traditionelles Oktoberfest.

Natürlich muss und wird der sportliche Erfolg immer im Zentrum eines Fußballvereins stehen. Doch auch die flankierenden Maßnahmen gewinnen in einem Verein wie die SG 06 immer mehr an Bedeutung. Wer in der heutigen Zeit seine fußballerische Arbeit fortsetzen will, muss sich immer stärker nach außen präsentieren. Dabei ist dies nicht selten ein Kampf David gegen Goliath, was nicht zuletzt auch auf eine in unseren Augen unfaire Mittelverteilung zurückzuführen ist. Da die Ausbildung der jungen Menschen und der Ligabetrieb viel Geld kostet, sind wir verstärkt auf Spenden und Sponsorengelder angewiesen. Darum muss man die SG 06 kennen - und zwar auch in Kreisen, die dem Fußball nicht so nahe sind, aber bereit sind, uns bei der Kinder- und Jugendarbeit auch finanziell zu unterstützen.

Doch wenn man zurückschaut, kann man durchaus mit dem bis jetzt erreichten zufrieden sein. Allerdings muss es jetzt auch weiter gehen - und dabei könnten wir schon noch Unterstützung gebrauchen. Ein Verein, wie die SG 06 hat eine Fülle von Aufgaben, für die immer helfende Hände gesucht werden. Jede und jeder ist herzlich willkommen.

zum SG Report

Vorwort SG Report vom 06.05.2017

Liebe Fußballfreunde,

manchmal macht mich der Besuch im Stadion richtig traurig. Ich rede hier nicht nur von den Spielen unserer ersten Mannschaft, bei denen leider auch fast immer eher schwache Zuschauerzahlen zu verzeichnen sind. Nein, ich spreche zunächst von den Spielen unserer Jugendmannschaften. Bei den Leistungen, die hier gezeigt werden, haben die Nachwuchskicker viel mehr öffentlichen Zuspruch verdient.

Unsere A-Jugend zum Beispiel spielt in der Spitze der Rheinland-Liga (als dieser Report geschrieben wurde Tabellenplatz 3 - die Red.). Bei unserer B-Jugend ist Regionalliga-technisch noch alles offen - sie schlugen aber am 28. April Wirges und es bestehen noch gute Chancen, ins Mittelfeld vorzurücken. Unsere C-Jugend führt derzeit die Bezirksliga Ost an und unsere D-Jugend hat in der jüngsten Hallenmeisterschaft einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Auch die Leistungen der E- und F-Jugend sind sehenswert.

Aber, um einen alten Sponti-Spruch abzuwandeln: „Stell Dir vor, die Leistung wird erbracht - und keiner schaut zu." Dies ist leider die derzeitige Situation. Unser Nachwuchs liefert tolle Spiele in einem fast leeren Stadion. Besonders bedauerlich finde ich hier, dass auch viele Eltern, Freunde und Bekannte durch Abwesenheit glänzen. Das haben die jungen Leute wirklich nicht verdient.

Aber es geht auch um die Spiele unserer ersten Mannschaft. Das Angebot des hochrangigen Ligasports machen wir auch, um unsere erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit fortsetzen zu können. Hier liegt für viele Nachwuchstalente der Ansporn, so viel Kraft und Zeit in den Fußball zu investieren. Die Investitionen in die Rheinlandliga sind deshalb auch ein Beitrag, unsere Kinder- und Jugendarbeit weiter voran zu treiben.

Deshalb möchte ich heute einen Appell an alle die richten, die zwar auf der einen Seite unsere Arbeit loben und immer wieder betonen, wie wichtig das ist, was wir leisten - aber auf der anderen Seite nicht den Weg in unser Stadion finden. Raffen Sie sich auf und kommen Sie zu unseren Spielen. Wenn auch die Ergebnisse der Spiele nicht immer unseren Wünschen entsprechen: Hier wird Ihnen mehr geboten als im Fernsehen. Live dabei ist einfach etwas ganz anderes als nur als Zaungast via Television geduldet zu werden.

Nach dem Spiel freuen wir uns auch auf leidenschaftliche Debatten im Clubheim. Oder Sie lassen die Eindrücke des Spiels auf sich wirken und so einen tollen Tag langsam ausklingen. Wir freuen uns auf Sie.

Ihr
Stephan Berndt

zum SG Report

SG Report vom 29.04.2017

Im Gespräch

In einem Interview mit dem Pressesprecher steht der 1. Vorsitzende der SG 06 Betzdorf, Stefan Berndt, Rede und Antwort.

???: Die Saison neigt sich dem Ende. und es ist Zeit ein Fazit zu ziehen. Außerhalb des Spielfeldes hat sich die SG 06 ja mit diversen Aktionen und Veranstaltungen recht erfolgreich in der Öffentlichkeit präsentiert. Doch wie sieht es auf dem Rasen aus? Was ist mit dem Fußball in Betzdorf?

Berndt: Nun - die saisonalen Tabellenplätze sind bekannt, von den vielen Kinder- und Jugendmannschaften bis hin zum Seniorensportverlauf. Bei der B-Jugend ist noch alles offen. Genauso bei der 1. Mannschaft.

???: Wie steht's mit dem notwendigen Geld?

Berndt: Wie zumeist - äußerst schwach. Die Einnahmen haben sich weiter deutlich verkürzt. Die gesellschaftliche Aufgabe,  die Vereine erfüllen, braucht einfach fremdes Geld. Da wir ja nun kein Produkt des täglichen Bedarfs verkaufen können sind wir auf kleiner werdende Einnahmen, auf Sponsoring und Spenden angewiesen.

Hinzu kommt noch, dass steuerlich unterschieden wird zwischen einem Wirtschaftsbetrieb und einem ideellen Bereich. Wobei wir zum Beispiel Mehrwertsteuern zu bezahlen haben, gegen die es keine Vorsteuer gibt. Für den Steuerbürger ein Novum. Das sind alleine aktuell 30 000 Euro im Geschäftsjahr. Und das ist schon alles mehr als nur belastend. Nicht nur finanziell, sondern es drückt auch auf's Gemüt. Wir sind derzeit wieder in der Finanzplanung Saison 2017/2018. Man weiß vorher nie genau, wie es ausgeht. Weil auch eine Art sportlicher Erfolg von der Gesellschaft erwartet wird.

???: Wie geht's weiter mit den beiden Sportplätzen?

Berndt: Die Gespräche mit der Stadt zeigen deren Bereitschaft, ihre Sport-Liegenschaften weiter zu optimieren bzw. zu erneuern. Das soll dieses Jahr geschehen. Fußballer haben heute andere Ansprüche an eine Spielfläche, als zu unserer damaligen Zeit. In einer Kooperation mit dem SV Bruche nutzen wir auch den dortigen Platz intensiv im Jugendbereich. Auch Dank dafür. Aber Plätze für unsere Fußballmannschaften haben wir eindeutig zu wenige. Auch dieses Hin- und Herfahren kostet uns viel Geld. Und woanders müssen wir dann für die Nutzung auch noch Geld bezahlen.

???: Wie geht's weiter?

Berndt: Wir werden weiter "abspecken", obwohl kein Speck mehr vorhanden ist.

???: Gibt es bald eine Jahreshauptversammlung?

Berndt: Ja. Für die immer noch offene Funktion des zweiten 2. Vorsitzenden hat sich jemand gefunden. Andernfalls müssen wir die Vereinsstatuten verändern. Bisher sind wir in einem bereits lange andauernden Sanierungsprozess. Es gab erhebliche "Altlasten", die schon vor vielen Jahren entstanden waren. Dabei ging es um Zehntausende von Euro. Wir wollten keinen  zwingen, den notwendigen aber auch schmerzhaften Sanierungsprozess mitzutragen, der inzwischen durch ein großes Engagement Einzelner weitgehend abgeschlossen werden konnte. Die ehemaligen Bürgen, die für Altlasten der SG 06 einstanden, haben wir finanziell komplett entlastet.

Im Rahmen dieses Sanierungsprozesses muss auch unser Abstieg aus der Oberliga gesehen werden. Allerdings ist die Rheinlandliga nun auch nicht gerade deutlich kostengünstiger. In der Winterpause mussten wir beispielsweise mit einem sehr guten Stürmer aufrüsten, was auch mit beträchtlichen Kosten verbunden ist.

???: Immer wieder verlassen Spieler den Verein. Warum ist das so?

Berndt: Einerseits, weil wir anscheinend mehrheitlich für umliegende Vereine ausbilden. Ohne einen wahren Gegenwert zu erhalten. Seit einiger Zeit "rüstet" der VfB Wissen, der ja früher sogar Regionalliga gespielt hat und dann in eine große und Jahre andauernde auch finanzielle Re-Strukturierung gehen musste, wieder auf. Viele Spieler gehen dorthin, wo das Geld ist. Im Übrigen übernehmen wir für die neue Saison sieben Spieler aus der A-Jugend und integrieren die Jungs in die 1. Mannschaft. Jugendarbeit soll sich auch auszahlen, und die jungen Nachwuchskräfte erhalten eine gute Perspektive.

???: Wie sind also die Gesamt-Perspektiven für die SG 06?

Berndt: Wir haben viele Menschen die sich bei uns im Verein engagieren. Entgeltliche wie Unentgeltliche. Die Zuschauerbeteiligung und auch deren Verweildauer im Stadion unterliegt weitgehend den Gesetzen der sonstigen Fußballangebote. Dass Menschen körperlichen Sport brauchen ist für die Gesellschaftsträger, dazu zählen wir auch Politik, Wirtschaft und unseren Verein, eine gesellschaftliche Verpflichtung. Wir werden allerdings unser gesellschaftliches Engagement den Notwendigkeiten weiter anpassen müssen.

Betzdorf und Umgebung könnte sich allerdings mal wieder einen Schwung geben in einer Honorierung durch mehr Besuche des Fußballsports und einer längeren Verweildauer. Jeder unserer Fußballer hat einen privaten "Anhang". Wenn der jeweils bei Kindern, Jugendlichen und Senioren mitkäme zum Spiel, hätten wir jeweils ca. 900 bis 1.000  Zuschauer.

???: Okay. Sehen wir, wie der Fußballsport in Betzdorf weiter geht. Vielen Dank.

Berndt: Wir arbeiten dran. Es gefällt nicht allen. Wir wollen allerdings 111 Jahre SG 06 weiter fortsetzen. Der Verein und sein Leben steht für uns im Vordergrund unseres Ehrenamtes.

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SG Report vom 08.04.2017

SG Report vom 08.04.2017

Der SG Report vom 08.04.2017 ist jetzt online verfügbar.

 

Vorwort SG Report vom 18.03.2017

Einer von uns: Burkhard Löcherbach

Ein Fußballverein braucht nicht nur gute Spieler, die als Botschafter auf dem Platz fungieren. Auch die freiwilligen Helferinnen und Helfer werden dringend benötigt. In lockerer Folge wollen wir hier die „guten Geister" im Hintergrund einmal vorstellen. Den Reigen eröffnet Burkhard Löcherbach.

Burkhard ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit ein treuer Fan der SG, der auch schon viel Zeit in seinen Fußballverein investiert hat. In diesem Jahr kann er sogar ein Jubiläum feiern. 40 Jahre ist er nun schon ein SGler.

Als Spieler startete er damals in der D-Jugend und durchlief die verschiedenen Alters-Stationen unserer Jugend- und Seniorenmannschaf-ten. Seine Spielerlaufbahn musste er jedoch mit Mitte 30 aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen beenden.

Doch das war nicht sein Ende in unserem Verein. Wo immer eine helfende Hand gebraucht wurde, war der Dachdeckermeister helfend zur Stelle. Auch im Vorstand der SG war er über viele Jahre aktiv.

Für die Zukunft hat Burkhard zwei Wünsche: Eine gute Platzierung unserer Jungs in der Rheinlandliga und ein ordentlicheres Stadion. Für den ersten Wunsch wird er die Mannschaft als Fan auch weiterhin kräftig unterstützen. Um mehr Ordnung auf den Bühl zu bringen, will er selbst Hand anlegen. Aber das geht natürlich nicht alleine. „Hier können wir jede Menge Unterstützung gebrauchen. Ich würde mich freuen, wenn sich noch Helferinnen oder Helfer melden, die dabei sind, wenn es darum geht, unser Heimatstadion zu verschönern." Wer also Lust hat, kann sich bei Burkhard gerne melden (0160  97578301).

Unser Foto zeigt Burkhard übrigens mit seinem zweiten Hobby: Er baut die wohl schönsten Vogelhäuser weit und breit. Dazu noch ein Tipp von uns: Bei so tollen Vogelhäusern fehlt eigentlich nur noch eine Heizung - dann bleiben auch die Zugvögel über Winter bei uns.

 

 

Vorwort SG Report vom 04.03.2017

Liebe Fußballfreunde,
 
nachdem das erste Spiel in diesem Jahr ausfallen musste, drücken wir jetzt die Daumen, dass das Wetter es besser mit uns meint und unsere Erste endlich in das Rheinlandliga-Jahr 2017 starten kann.
 
Der Vorstand und auch der Trainer waren in der spielfreien Zeit nicht untätig. Wir haben die Zeit genutzt, um weitere Seniorenspieler zu gewinnen und auch Spieler aus dem A-Jugendbereich in die Seniorenmannschaft zu integrieren.
 
Vorstand und Trainer haben die Zeit genutzt, weitere Seniorenspieler und den Nachwuchs aus dem A-Jugendbreich in die Mannschaft zu integrieren. In der
Vergangenheit gab es mannschaftsseitig immer wieder Probleme, weil Spieler durch Verletzungen und Krankheiten ausfielen. Das hat die Mannschaft insgesamt leider immer wieder zurückgeworfen. Wir hoffen nun, dass durch die Ergänzung der Mannschaft uns dieses Problem in der Zukunft weniger zu schaffen macht.
 
Im Jugendbereich können wir mit unseren amtierendenden lizenzierten Trainern recht zufrieden sein. Das gilt auch für die B-Jugend die eine schwerere Saison durchläuft. Die C-Jugend steht an guter oft vorderster Stelle und unsere A-Jugend hat sich sehr gut stabilisiert.
 
Auch über die Erfolge und das Mitwirken der übrigen Jugendbereiche von der D-Jugend bis hin zu unseren Bambini freuen wir uns und bedanken uns bei allen Mitwirkenden.
 
In einem anderen Bereich hingegen müssen wir mehr erreichen: Um den Ligasport, die Jugend- und Kinderarbeit zu finanzieren, benö􀆟gen wir dringend mehr Sponsoren. Das ist leichter gesagt als getan, denn das Werben von Sponsoren wird von Jahr zu Jahr schwieriger.
 
Im Jugendbereich laufen übrigens die Vorbereitungen für unser schon traditionelles Jugend-Pfingsturnier auf vollen Touren.
 
Nicht nur hier können wir jede Unterstützung gebrauchen. Wer sich hier engagiert, wird mit Gleichgesinnten eine schöne Freizeitbeschätiigung finden, in der es so manches Erfolgerlebnis gibt, auf das man stolz sein kann und darf. Wer also Interesse hat, in unseren Teams auch hinter den Kulissen mitzuhelfen, wendet sich bitte an unsere Vorstandskollegin Bärbel Spies.
 
Doch nun wollen wir durchstarten und allen unseren Mannschaften die Daumen drücken. Sehen wir mal, wie der Ball läuft.
 
Euer
Stephan Berndt